Ist der Pistenskilauf in Bayern zu retten? Die Frage sorgt in Schönau am Königssee gerade für Kontroversen. Die Gemeinde will sechsstellige Beträge für den Skibetrieb am Jenner ausgeben, die Bergbahn selbst will den Betrieb einschränken - und die Umweltschützer sind sauer.
Schönau am Königssee - Umweltschützer gehen mit der Gemeinde Schönau am Königssee wegen ihrer Förderung des Skibetriebs am Jenner harsch ins Gericht. Um den defizitären Betrieb wenigstens teilweise aufrecht zu erhalten, will die Gemeinde 300.000 Euro für die Beschneiung der Talabfahrt ausgeben.
Die Jennerbahn selbst will den Winterbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen deutlich einschränken. Die Pisten oben am Berg will sie schon dieses Jahr nicht mehr präparieren, nur noch die subventionierte Talabfahrt. Die Gemeinde sieht sich aber als Wintersportdestination. Neben Einheimischen sind es vor allem Dänen, die zum Alpinskifahren kommen. Seit 1966 zahlt die Gemeinde für die Talabfahrt am Jenner mit. In den vergangenen zehn Jahren waren es pro Jahr rund 70 000 Euro.
Wer sich am Jenner umhört, bekommt gleichlautende Aussagen: Man werde sich umorientieren müssen. Oder: Der Kostenapparat für den Winterbetrieb sei nicht mehr aufrechtzuerhalten. "Der Winter am Jenner ist zukunftsfähig, aber ich glaube nicht, dass man das Alpinskifahren auf Dauer retten kann", sagt der Vorstandsvorsitzende der zuständigen Berchtesgadener Bergbahn AG, Thomas Hettegger.
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