Köppl-Turyna: Arbeitszeitverkürzung nur für einzelne Branchen realistisch. 'Im Endeffekt geht es darum, dass genug gearbeitet und geleistet wird, um den Sozialstaat zu erhalten', so die Ökonomin.
Köppl-Turyna: Arbeitszeitverkürzung nur für einzelne Branchen realistisch. "Im Endeffekt geht es darum, dass genug gearbeitet und geleistet wird, um den Sozialstaat zu erhalten", so die Ökonomin.
Demnach wäre die Reduktion der Arbeitszeit kontraproduktiv und würden den Arbeitskräftemangel verstärken, sagte Köppl-Turyna."Im Endeffekt geht es darum, dass genug gearbeitet und geleistet wird, um den Sozialstaat zu erhalten", so die Ökonomin. Die Diskussion um eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, wie sie in einer britischen Studie durchaus erfolgreich umgesetzt wurde, sei für sie in einzelnen Branchen vorstellbar.
Die Gewerkschaft der Privatangestellten hingegen spricht sich bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Mitarbeiter der Kreditinstitute für eine Arbeitszeitverkürzung auf 36 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich aus. Wobei sich die Fraktion sozialistischer Gewerkschafter und die Fraktion christlicher Gewerkschafter einig sind.
FCG-Vorsitzender Norbert Schnedl verweist im Morgenjournal auf eine britische Studie, bei der 61 Arbeitgeber die Arbeitszeit verkürzt und damit positive Erfahrungen gesammelt hätten. Zufriedenere Arbeitskräfte, weniger Krankenstände und eine geringere Personalfluktuation wären das Ergebnis. Daher würden 56 Arbeitgeber dieses Arbeitszeitmodell beibehalten.
Ausgelöst hat die Diskussion um eine Arbeitszeitverkürzung Wirtschaftsminister Martin Kocher , der den hohen Anteil an Teilzeitkräften zur Sprache brachte.
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