Wo viele Hersteller mitmischen, sind Egoismus, Streit und Kontroversen in der Regel nicht weit. Bekommt die Formel E das Problem besser in den Griff als andere Serien?
Die Hersteller stehen Schlange, um in die Formel E zu kommen. Aus Deutschland ist Audi bereits dabei, BMW folgt ab Saison 5, ab Saison 6 mischen auch Mercedes und Porsche mit. Die verfügbaren Plätze sind inzwischen belegt, elf Hersteller werden es Ende 2019 insgesamt sein, plus das Kundenteam Techeetah.
Audis Motorsportchef Dieter Gass gibt zu, dass man in Ingolstadt beim eigenen Einstieg nicht damit gerechnet habe, dass so viele Hersteller in so kurzer Zeit einsteigen würden. Er glaubt: «Die Diskussionen werden mit so vielen Herstellern sicherlich komplizierter. Aber was wir bisher gesehen haben, zeigt, dass die Verantwortlichen sich dessen bewusst sind und sich darum kümmern. Sie haben dabei eine Vision, und es ist wichtig, dass diese Vision beibehalten und respektiert wird.
Als Marketingchefin bei Venturi hat Ellen Lohr sie das Innenleben der Serie erlebt. Die Formel E gibt sich immer sehr hip, sehr anders und besonders, betont locker. Aber das Miteinander hinter den Kulissen ist nicht anders als in anderen Serien auch. «Das ist ein Hauen und Stechen. Jeder vertritt seine eigenen Interessen. Klar will man die Serie voranbringen, aber natürlich versucht jeder, das Beste für sich herauszuholen», sagt sie SPEEDWEEK.
Nick Heidfeld kann die Sorge nachvollziehen. «Das haben wir in vielen Serien in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt. Mit Manpwoer und Geld wird man sich einen Vorteil erarbeiten können, ich hoffe nur, dass er nicht so groß ist wie in anderen Rennserien.» Der Deutsche ist mit der Entwicklung der Serie zufrieden. «Im Moment könnte es nicht besser aussehen. Das neue Auto hat viel Aufsehen erregt.
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