Zehntausende Besucher des Wüsten-Festivals „Burning Man“ sitzen nach heftigen Regenfällen auf dem Gelände in Nevada fest. Alle Zugänge zum Gelände sind gesperrt. Besucher sind aufgefordert, Essen und Trinken gut einzuteilen.
Ein Mensch starb bei dem ungewöhnlichen Wetter, wie der Sender CNN in der Nacht zum Sonntag unter Verweis auf das Sheriff-Büro meldete. Der Todesfall habe sich „während des Regens“ ereignet. Details wurden nicht genannt. „Die Familie wurde benachrichtigt, und der Todesfall wird untersucht.“
Einige prominente Gäste des Festivals wurden in der Not erfinderisch: Erfolgs-DJ Diplo und Schauspieler Chris Rock verließen gemeinsam zu Fuß über einen rund zehn Kilometer langen Notfallweg im Schlamm das Gelände, bis sie außerhalb davon von einem Pickup-Truck eingesammelt wurden.
Auch ein temporärer Flughafen sei zunächst geschlossen worden. Autos drohten auf dem schlammigen Untergrund steckenzubleiben. Nur Notfahrzeuge durften das Gelände daher befahren oder verlassen, hieß es auf der Webseite weiter. Die Organisatoren stellten Fahrzeuge mit Vierradantrieb für medizinische Notfälle bereit.