Chemieindustrie: Milliardenfalle „Ewigkeitschemikalien“: Auch BASF wird in den USA verklagt

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Verunreinigungen mit PFAS-Chemikalien führen in den USA zu ersten milliardenschweren Vergleichen von Chemiekonzernen. In Europa drohen den Herstellern Klagen von Staaten.

Auf eine noch deutlich größere Vergleichssumme steuert der US-Konzern 3M zu. Laut Berichten in US-Medien wird 3M im Rechtsstreit mit mehreren US-Städten um mit PFAS verunreinigtes Trinkwasser insgesamt zehn Milliarden Dollar zahlen. Die Einigung müsse noch von einem Richter bestätigt werden, weshalb der Vergleich nicht offiziell bestätigt werde.Bei den Verfahren geht es um die Verunreinigung von Wasser mit Feuerwehr-Löschschäumen, die PFAS enthalten.

BASF ist Stand Januar 2023 in über 2200 Fällen beklagt. Der Konzern wollte aktuell keinen Kommentar dazu abgeben, ob er ebenfalls einen außergerichtlichen Vergleich anstrebt. Im jüngsten Geschäftsbericht führt BASF an, man könne derzeit weder den Ausgang dieser Verfahren abschätzen noch potenzielle Maßnahmen durch Regulierungsbehörden vorhersagen.

Insgesamt drohen Herstellern in den USA noch weitere milliardenschwere Schadenersatzzahlungen, erwarten die Rechtsexperten der Finanznachrichten-Agentur Bloomberg. Prozesse und Vergleiche könnten zu einer der teuersten juristischen Auseinandersetzungen in den USA werden.

Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency fordert bereits neue Standards, um das Vorkommen der Substanzen im Trinkwasser zu begrenzen. Sie sieht eine Gefahr für die Gesundheit. Mehrere US-Bundesstaaten und andere Länder haben Stoffgruppen von PFAS bereits verboten.In Europa plant die EU-Kommission ein weitgehendes Verbot der Chemikalien.

Schon jetzt aber drohen Herstellern auch in Europa rechtliche Folgen. Die niederländische Regierung kündigte in der vergangenen Woche an, von 3M einen Ausgleich für Schäden zu fordern, die durch Chemikalien in einem niederländischen Meeresarm entstanden waren. 3M hat bereits 571 Millionen Euro an die belgische Region Flandern zahlen müssen, nachdem aus einer Fabrik in der Nähe von Antwerpen Chemikalien ausgetreten waren.

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