Vor zwanzig Jahren war das Gasthaus Prangl in Altenberg bei Linz zum Bersten gefüllt. Alle wollten Christina Stürmer als Starmania-Siegerin sehen. Im Finale konnte sie sich zwar nicht durchsetzen, doch es war der Start einer großen Karriere.
Vor zwanzig Jahren, am 21. Februar 2003, war das Gasthaus Prangl in Altenberg bei Linz zum Bersten gefüllt. Auch am Ortsplatz versammelten sich die Menschen, um"ihrem" Star die Daumen zu drücken. Denn hier wurde das Finale von Starmania auf Leinwänden gezeigt – und Christina Stürmer, eine Altenbergerin, war eine von drei Finalisten. Die Stimmung im Ort sei überwältigend gewesen, sagte ihre Mutter.
Nur 20 Karten erhielt jeder Teilnehmer für die Finalshow. Viele mussten also von zuhause aus zusehen. Die Eltern der ehemaligen Buchhändlerin ließen sich das Finale in Wien aber nicht entgehen. Christls ehemalige Kollegen ihrer Band"Scotty" sahen sich die Show gemeinsam in Gallneukirchen an.
Umso größer war dann die Enttäuschung, als der Altenberger Starmania-Star"nur" zweiter wurde."Für uns ist sie trotzdem die Siegerin. Alleine deshalb, weil sie es so weit geschafft hat", sagte ein Mädchen zu den OÖN. Auch der Ortschef sagte:"Das war eine Spitzenleistung." Beim Ehepaar Stürmer war von Enttäuschung nichts zu spüren, sie seien stolz auf Tochter Christina:"Insgeheim sind wir sogar froh, dass sie nicht gewonnen hat: Jetzt sehen wir sie wieder öfter", sagten sie lachend. Ab der ersten Runde hatte sich Christina Stürmer in die Herzen der Starmania-Zuseher gesungen - in allen zehn Finalrunden erhielt sie die meisten Stimmen. Nur im entscheidenden letzten Voting unterlag sie - und Michael Tschuggnall wurde zum Sieger von Starmania.
Dass der großen Karriere dennoch nichts im Weg stand, wusste damals schon Stürmers Bandkollege Christian Glocker:"Wahrscheinlich ist es sogar irrelevant, wer heute Abend gewinnt. Von den Finalisten hat jetzt jeder die Chance, die Popularität zu nutzen und da kommt es viel auf Charakterstärke an", sagte er in einem Interview.
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