Das belgische Dorf Doel zwischen dem Antwerpener Hafen und einem Atomkraftwerk sollte für eine Erweiterung des Hafens komplett weichen. Doch der Widerstand blieb groß.
Doel gibt es noch. Das ist vielleicht das größte Wunder in der Geschichte des 400 Jahre alten belgischen Dorfs. Sie musste immer wieder neu geschrieben werden in den vergangenen Jahrzehnten dank einiger Bewohner, die einfach nicht aufgeben wollten.
Die Aktivisten stemmten sich gegen den qualvollen und langsamen Tod ihres Örtchens. Mit Erfolg. Doel steht noch, undWiderspenstige hier, obwohl die kleine Siedlung lediglich eine leere Hülle verblassten Lebens bildet. Doel. 23 Bewohner. Eine Geisterstadt, die weg sollte, weil die flämische Wirtschaft wachsen wollte. Die Geschichte erinnert an das deutsche Lützerath, nur darf sie auf ein Happy End hoffen.
anstrichen. Auch der Vandalismus nahm zu. Obdachlose zogen in die Häuser und Partywütige veranstalteten hier ihre Raves. Stuer redet vom"Wilden Westen", wenn sie Bilder aus den 1990er und 2000er Jahren zeigt.Diese Zeiten haben tiefe Spuren hinterlassen. So haben sich Künstler, aber auch weniger Kunstbegabte an den Backsteinmauern der leer stehenden Häuser mit Malereien und farbenfrohen Graffitis verewigt. Eingänge sind mit Brettern verrammelt.
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