Die einen bezeichnen Deutschland als „Bordell Europas“, die anderen warnen eindringlich vor einer Verschärfung der Gesetze, die die Prostitution regeln. Warum sich Politiker für das Nordische Modell starkmachen, wie Verbände zu einer möglichen Veränderung stehen und was das Familienministerium zu der Debatte sagt.
ist für eine Abkehr von der umfassenden Legalisierung. In der „Bild“-Zeitung forderte sie unlängst ein Sexkaufverbot. „Deutschland hat sich zum Bordell Europas entwickelt“, sagte sie. Auch die Frauen Union fordert ein „strafbewehrtes Sexkaufverbot für Freier bei gleichzeitiger Straffreiheit für Prostituierte“, wie die CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz, unserer Redaktion sagte.
Laut dem Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen verkenne ein Sexkaufverbot die Realität. „Sex findet nicht nur in der Ehe oder beim One-Night-Stand, sondern auch in Bordellen statt. Dafür gibt es einen Bedarf“, sagte Stephanie Klee vom BSD auf Anfrage unserer Redaktion. Das Nordische Modell würde Sexarbeiterinnen nicht schützen, ihnen aber Rechte, Respekt und Schutz nehmen.
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