Deutsche Autohersteller waren lange erfolgsverwöhnt. Doch beim Thema E-Mobilität müssen sie ranklotzen, um nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Obendrauf verliert der Markt gerade an Schwung.
Zum Produktionsstart von Volkswagens neuer Elektrolimousine ID.7 ruckelt es im Emder Werk noch etwas: Als Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf dem Beifahrersitz eines neuen ID.7 zusammen mit VW-Kernmarkenchef Thomas Schäfer und Betriebsratschefin Daniela Cavallo auf der Rückbank zur Endkontrolle des Neuwagens rollten, streikte die Technik.
An einem Prüfstand, der sogenannten Rüttelrolle, sollte getestet werden, wie sich der Neuwagen auf verschiedenen Fahrbahnbelägen verhält - doch die Rüttelrolle sprang nicht an. Erst beim zweiten Anlauf klappte es.setzt große Hoffnung auf das neue Elektro-Topmodell, das für die Marke die wichtigste Neuheit des Jahres markiert.
Wegen der schwachen Nachfrage nach E-Autos musste VW in Emden die Produktion seiner Elektromodelle bereits drosseln und schickte 300 der bisher 1500 Leiharbeiter nach Hause."Wir sehen, dass die Elektro-Mobilität leider nicht so angenommen wird, wie wir uns das alle - die Politik inklusive - vorgestellt haben", sagte kürzlich Betriebsratschefin Cavallo der"Braunschweiger Zeitung".
Das räche sich nun. Denn anders als beim Verbrennungsmotor seien beim E-Antrieb die neuen Herausforderer auf Augenhöhe oder sogar vorn."Die Chinesen haben Software und Batterie im Griff. Und man traut ihnen mittlerweile bei der Technologie sehr viel zu", sagt Schwope. Firmen wie MG, Nio und vor allem BYD drängen nun auch beherzt auf den europäischen Markt."2024 werden die Chinesen richtig durchstarten", ist Schwope überzeugt.
VW trat in China inzwischen die Flucht nach vorn an: Die Kernmarke stieg bei der neuen E-Marke Xpeng ein und will von dort künftig Plattformen für eigene E-Modelle in China übernehmen. Audi holt sich unterdessen technische Unterstützung vom bisherigen Joint-Venture-Partner SAIC, der bislang vor allem als verlängerte Werkbank diente. Das könnte aber auch zum Bumerang werden, warnt Auto-Experte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.
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