Wenn ein Schauspieler sein Regiedebüt gibt, dann fällt es ihm in der Regel deutlich leichter, bekannte Kolleg*innen für Rollen zu begeistern als einem völligen Newcomer – und das gilt natürlich doppelt, wenn der eigene Großvater dazu auch noch die Re.
“ den irisch-amerikanischen Mittelgewichtsboxer Walter Cartier am Tag der Vorbereitung auf einen Kampf. Als Huston den Film sah, inspiriert ihn dieser zum Drehbuch für sein Regie-Debüt. Daraus macht er auch gar keinen Hehl: So ist sein Mickey nicht nur ebenfalls ein irisch-amerikanischer Mittelgewichtsboxer, auch einige Stationen des Originals hat Huston übernommen.
Selbst unerfahreneren Zuschauer*innen dürfte nämlich bereits nach wegen Minuten klar sein, was damals Schreckliches passiert ist und warum der neue Kampf für Mickey ein besonders hohes Risiko darstellt. Dass uns Huston trotzdem mit weiteren Erinnerungsschnipseln immer mehr Details liefert, ist deshalb eigentlich gar nicht nötig. Dass er am Ende die Geschehnisse von vor zehn Jahren sogar noch einmal zeigt, ist sogar völlig überflüssig.
Joe Pesci hat sich eigentlich aus der Schauspielerei zurückgezogen – hier tritt er noch mal auf und zwar nicht nur in dieser Rolle… Huston gelingt es von Anfang eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen, wenn Mickey durch die Straßen eines eher trostlosen New Yorks Ende der Achtziger läuft. Mit einem obdachlosen Fan hält er einen kurzen Plausch – und obwohl er selbst nichts hat, überlässt er ihm seine Zigaretten.
Es sind ohnehin die so hochkarätigen wie überzeugenden Schauspieler*innen, die „Day Of The Fight“ so sehenswert machen und über kleinere Längen oder ein paar etwas zu platte Stellen hinweghelfen. „
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