Auf gesellschaftliche Probleme hinweisen und diese in leichtfüßige Unterhaltung gießen? Ein Spagat, der allzu oft in die Hose geht! Aber in dieser Hinsicht war die Komödie „Enkel für Anfänger“ ein echter Glücksfall: Mit dem herrlich-spleenigen Zusamm.
“) gibt wieder den überkorrekten Pedanten und Griesgram, der sich – wie bereits im ersten Teil – Scharmützel mit dem zu spät kommenden Zeitungsboten liefert.
Eine zunächst arg steife Party, zu der Gerhard wehklagende Altersgenossen in seine Altbauwohnung einlädt, gerät zur witzigsten Szene des Films, bei der auch eine Medikamentenmixtur und eine Hüpfburg tragende Rollen spielen. Ein paar mehr solcher „abseits von übertriebenen Albernheiten rund um einen Ehestreit sicher gutgetan.
Fazit: Jugendlicher Übermut im Seniorenalter sorgt auch in „Enkel für Fortgeschrittene“ wieder für viele zündende Pointen. Aber während „die Alten“ erneut stark abliefern, lässt das Sequel gerade bei „den Jungen“ einiges Humor-Potenzial liegen.Das könnte dich auch interessieren