Ob ein Wolf in Sachsen erschossen wird, soll Umweltminister Wolfram Günther zufolge in Zukunft schneller entschieden werden. Wo es Probleme gibt, müssen sie gelöst werden.
Ob ein Wolf in Sachsen erschossen wird, soll Umweltminister Wolfram Günther zufolge in Zukunft schneller entschieden werden. Wo es Probleme gibt, müssen sie gelöst werden. Wir brauchen schnellere Verfahren für die Wolfsentnahmen, sagte der Grünen-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Darüber wolle der Minister mit allen Beteiligten sprechen. Dazu gehören auch die Landkreise.
In Teilen Sachsen habe sich die Lage mit Blick auf die Wölfe in der letzten Zeit verändert, so Günther. Es gibt mehr Wölfe und es gibt neu besiedelte Gebiete. In einzelnen Gebieten gibt es mehr Risse als anderswo. Und in Einzelfällen haben Wölfe gelernt, Zäune zu überwinden. In einem neuen Verfahren solle die in diesem Jahr ausgebaute Fachstelle Wolf zunächst die Voraussetzung für den Abschuss eines s prüfen. Die Landkreise entscheiden dann mit diesem fachlichen Votum über den Abschuss. Sobald die Voraussetzungen für eine Entnahme vorliegen, muss der Abschuss vor Ort künftig schneller erfolgen können, so Günther.
Darüber hinaus betonte der Minister: Der Wolf ist aus sehr guten Gründen eine geschützte Art. Das soll und wird so bleiben. Schnellere, einfachere Verfahren dürfen nicht den Wolfsschutz aushebeln. Dennoch sei der Wolf für Weidetierhalter eine echte Herausforderung. Ganz deutlich: Wir wollen die Weidetierhaltung in Sachsen. Deshalb fördern wir den Herdenschutz, deshalb fördern wir die Weidetierhaltung.
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