Preisauftrieb - Euroraum-Inflation geht zurück - doch eine Kennzahl besorgt Ökonomen
Die Verbraucherpreise im Euroraum erhöhten sich im letzten Monat des Jahres 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitaglaut einer ersten Schätzung mitteilte. Im November hatte die Inflationsrate noch bei 10,1 Prozent gelegen. Der Rückgang war stärker als erwartet. Volkswirte hatten im Dezember im Schnitt mit einer Rate von 9,5 Prozent gerechnet.
Die Kernteuerungsrate ohne Energie und Lebensmittel stieg hingegen von 5,0 Prozent auf 5,2 Prozent. Volkswirte hatten mit 5,1 Prozent gerechnet. Auf diese Größe achten Ökonomen derzeit besonders, weil sie einen Hinweis gibt, wie stark die Unternehmen die Kostensteigerungen insbesondere im Energiebereich auf die Verbraucher überwälzen. Daraus wiederum können sich sogenannte Zweitrundeneffekte in Form höherer Lohnforderungen ergeben.
Das Preisziel der Europäischen Zentralbank von mittelfristig zwei Prozent wird nach wie vor klar überschritten. Die EZB hatte nach kräftigen Erhöhungen um 0,75 Prozentpunkte ihr Zinserhöhungstempo auf ihrer Sitzung im Dezember verlangsamt und den Leitzins um 0,50 Punkte angehoben. Sie stellte jedoch weitere Erhöhungen in Aussicht.
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