Die Formel-1-Verantwortlichen wollen mehr Hersteller in die Königsklasse locken, deshalb wurden auch die technischen und sportlichen Regeln angepasst. BMW hat trotzdem kein Interesse, und das liegt am F1-Motor.
Als die Entscheidungsträger der Formel 1 beschlossen, auf die Saison 2014 hin den aktuellen V6-Turbo-Hybridmotor einzuführen, taten sie dies vor allem mit Blick auf die künftige Attraktivität der Königsklasse für weitere Motorenhersteller. Denn die Finanzkrise von 2008 liess gleich mehrere Hersteller ihr GP-Engagement beenden, darunter etwa Honda, die nach 2008 ausstiegen, oder BMW, das nach 2009 den Schlussstrich zog.
Während der japanische Grosskonzern 2015 als Motorenlieferant in den GP-Zirkus zurückgekehrt ist, denkt man bei den Deutschen nicht an eine Rückkehr zur höchsten Formelsport-Klasse. Dies liegt ausgerechnet am Antrieb, wie BMW-Motorsportchef Jens Marquardt im Gespräch mit ABMS betont. «Der V6-Turbo-Hybrid ist ein Antrieb, der mit dem, was wir in der Serie machen, überhaupt nichts zu tun hat», erklärt der 52-jährige Ingenieur, der die komplexen Antriebseinheiten aus technischer Sicht zwar bewundert, aber dennoch betont: «Aus Ingenieurssicht muss ich sagen: Hut ab, was sie in der Formel 1 leisten, aber für die Strasse hat die Technik keine Relevanz.
Aktuell sind mit Mercedes, Ferrari, Honda und Renault nunmehr vier Motorenhersteller in der Formel-1-Startaufstellung zu finden. Mit den Japanern kam seit der Einführung der V6-Turbo-Hybride nur ein Neueinsteiger dazu. Das liegt nicht zuletzt an den hohen Kosten, die ein Neuling investieren müsste, um mit den anderen Herstellern mithalten zu können.
Das weiss auch Andreas Seidl. «Im Moment kann ich mir nur schwer vorstellen, dass irgendjemand dieses Geld investieren würde», erklärte der deutsche McLaren-Teamchef bereits im vergangenen Juli.
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