Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hatte Antennen Richtung Ross Brawn ausgefahren: Dem Wegbegleiter von Michael Schumacher wurde ein Beraterposten in Aussicht gestellt. Brawn will den nicht.
Ferrari hat ein Personalproblem: Sollte Technikchef James Allison Italien wirklich verlassen, um zu seinen Kindern nach Grossbritannien zurückzukehren, hinterlässt er ein Vakuum, das nicht leicht zu füllen ist.
Zudem hatte Brawn im Gespräch mit Martin Brundle von der britischen Sky klargemacht: «Ich bin zufrieden mit meinem Leben, so wie es ist. Nichts, was bislang aufgetaucht ist, würde mich interessieren und motivieren, daran etwas zu ändern. Es liegt in meiner Natur: Wenn ich etwas mache, dann hänge ich mich voll rein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Ich bin nicht sicher, ob ich mich nochmals so in eine Arbeit hineinknien möchte.
Inzwischen ist gemäss Informationen aus Italien auch eine Ferrari-Aussenstelle in England kein Tabuthema mehr. Der frühere Erfolgs-Teamchef Flavio Briatore hatte angeregt: «Ferrari hat stattliche Fortschritte gemacht, Vettel fährt grossartig. Aber Sergio Marchionne weiss, dass er seinen Technikerstab verstärken muss. Es hilft nicht, dass Maranello in Italien liegt.»
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