Kaum ein Fotograf hat die unterfränkische Provinz so systematisch abgelichtet wie Valentin Schwab. Dabei ging es ihm stets um die Lebensräume und Lebensumstände der Menschen. Der Kulturspeicher in Würzburg ehrt ihn nun mit einer Retrospektive.
Der Würzburger Kulturspeicher zeigt das Lebenswerk des unterfränkischen Fotografen Valentin Schwab. Kaum ein anderer hat die unterfränkische Provinz so systematisch abgelichtet wie er. Schwab tat es mit dem weltläufigen Blick, den er sich zuvor in Südamerika oder Afrika angeeignet hatte. Hier wie da ging es ihm um die Lebensräume und Lebensumstände der Menschen. Der Kulturspeicher ehrt den 2012 verstorbenen Valentin Schwab nun mit einer Retrospektive.
Eine gefährliche Zeit, in der Valentin Schwab teils schwer verletzt, einmal sogar angeschossen wurde. Filmausschnitte aus Nicaragua oder San Salvador zeugen davon. Schon damals ging es ihm um die Menschen und ihre Lebensbedingungen. Schwab stellte sich in den Dienst seiner Protagonisten und verschaffte ihnen so eine würdevolle Darstellung ihrer selbst.Mit diesen Erfahrungen im Gepäck kehrt Schwab nach Unterfranken zurück und widmet sich fortan ganz seinem Lebenswerk.
Kuratorin Henrike Holsing hält es für eine der markantesten Eigenschaften Valentin Schwabs, dass er auf Menschen zugehen konnte. Viele, die ihn persönlich kannten, hätten das bestätigt. Bevor er jemanden fotografierte, gewann Schwab das Vertrauen seines Gegenübers. Man kam ins Gespräch und sich damit behutsam näher. Exemplarisch lässt sich dieser Prozess an einer alten Bäuerin studieren, die er beim Fegen vor ihrem Haus antrifft.
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