Bevor Fred Vasseur von Alfa Romeo Racing zu Ferrari wechselte, bekam er viele Warnungen über die Stimmung im Team aus Maranello zu hören. Diese erwiesen sich als falsch, wie der Teamchef der Roten betont.
Als sich das Ferrari-Team im vergangenen Jahr vom langjährigen Teamchef Mattia Binotto getrennt hatte, stand der Nachfolger bald fest: Mit Fred Vasseur übernahm ein erfahrener Motorsport-Manager das Zepter. Der Franzose hatte zuvor als Managing Director und CEO von Sauber Motorsport sowie als Teamchef im Schweizer Rennstall Alfa Romeo Racing gearbeitet, nachdem er diese Rolle zuvor schon im Renault-Werksteam bekleidet hatte.
Vor seinem Wechsel wurde der 55-Jährige von vielen im Fahrerlager gewarnt, weil die Arbeitsatmosphäre beim ältesten GP-Team der Welt schlecht sei, wie er im Interview mit der «Gazzetta dello Sport» erklärte. «Als im Fahrerlager die Möglichkeit diskutiert wurde, dass ich zu Ferrari wechseln könnte, haben mir alle gesagt: 'Du wirst sehen, was für ein Chaos dort herrscht, und welche internen Kämpfe es gibt‘», erzählte er.
«Aber das stimmt überhaupt nicht. Die Leute haben diese Vorstellung entwickelt und sich daran gewöhnt, sie zu wiederholen», betonte der Ingenieur und erklärte: «Wenn ich Ferrari mit anderen Teams vergleiche, auch mit denen, bei denen ich schon war, dann ist die Atmosphäre wirklich gut.» Und über seine Arbeitsweise sagte Vasseur: «Ich bin immer kritisch mit mir selbst und ich treibe jeden an: Das Schlimmste für ein Team ist es, selbstgefällig und zu entspannt zu werden. Wir diskutieren viel, und heute sitzen wir bei Ferrari an einem Tisch und beschuldigen uns nicht gegenseitig.»
Italia Ultime Notizie, Italia Notizie
Similar News:Puoi anche leggere notizie simili a questa che abbiamo raccolto da altre fonti di notizie.
Fred Vasseur (Ferrari): Fokus liegt bereits auf 2024In dieser Saison werden die Ferrari-Stars Charles Leclerc und Carlos Sainz weitere Updates erhalten. Bei der Entwicklung konzentriert sich das Team aber bereits aufs nächste Jahr, wie Teamchef Fred Vasseur verrät.
Leggi di più »
Charles Leclerc (Ferrari): «Das ist eigenartig»Das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz beendete das 1. freie Training in der Top-3, am Nachmittag gehörten die Beiden nicht einmal zur Top-10. «Wir müssen noch am Quali-Tempo arbeiten», seufzte der Monegasse.
Leggi di più »
Ferrari in Monza: Gründe für das Reifen-DesasterSPEEDWEEKipedia: Leser fragen, wir finden die Antwort. Heute: Wieso waren nach dem Grossen Preis von Italien die Reifen an den Ferrari von Vettel und Räikkönen in so jämmerlichem Zustand?
Leggi di più »
Ex-Ferrari-Chef Luca Montezemolo: «Das ist widerlich»Der 71 Jahre alte Luca Cordero di Montezemolo hat den Grossen Preis von Italien im Autodromo Nazionale mit üblem Geschmack im Mund verlassen. Der langjährige Ferrari-Präsident ist angewidert.
Leggi di più »