Menschenrechtler aus Belarus, Russland und der Ukraine haben in Oslo den Friedensnobelpreis überreicht bekommen – und die Bühne für Kritik an Wladimir Putin genutzt.
, Jan Ratschinski, nahmen die Auszeichnungen persönlich entgegen. Der inhaftierte Menschenrechtsanwalt AlesDer Memorial-Vorsitzende Ratschinski verurteilte in seiner Rede den russischen Angriff auf Ukraine als »verrückten und kriminellen Angriffskrieg«. Unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin werde Widerstand als Faschismus gebrandmarkt, sagte er. Dies diene »der ideologischen Rechtfertigung« für den Krieg gegen das Nachbarland.
Auch Beljazkis Ehefrau Pinchuk kritisierte Putin. »Ich weiß genau, welche Art von Ukraine zu Russland und Putin passen würde – eine abhängige Diktatur. Genau wie das heutige Belarus, wo die Stimme des unterdrückten Volkes ignoriert und missachtet wird.« Pinchuk sagte, sie spreche im Namen ihres Mannes. Er habe den Preis »Millionen belarussischer Bürger gewidmet«, die aufgestanden seien und sich für ihre Bürgerrechte eingesetzt hätten.
auf die Straßen, die Wahlergebnisse halten sie für gefälscht. Zehntausende Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen, Hunderte verletzt und mehrere getötet. Der Kreml half Lukaschenko beim Niederschlagen der Proteste, seitdem ist der russische Einfluss in Belarus noch gestiegen. Der Preis wurde Bjaljazki, Memorial und dem CCL bereits Anfang Oktober zugesprochen. Die belarussische Oppositionsführerin
nannte Beljazkis Auszeichnung damals »eine wichtige Anerkennung für alle Belarussen, die für Freiheit und Demokratie kämpfen«. »Beljazki ist der Stolz der Belarussen«., der Preis gehe an Menschen, »die den größeren Teil ihres Lebens gegen das gemeinsame Böse gekämpft haben, nämlich die autoritären Regime von Putin und Lukaschenko.
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