Großbritannien verfehlt eigene Ziele bei Handelsverträgen nach Brexit

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Als souveräner Staat wollte Großbritannien nach dem Brexit mit aller Welt Handelsverträge schließen. Doch knapp drei Jahre nach dem Austritt ist der Fortschritt überschaubar.

Handelsverträgen mit anderen Ländern keinen Vorrang einräumt“, sagte ein Vertreter britischer Regierungskreise der Deutschen Presse-Agentur.„Wir sind bereit weiterzuverhandeln, sobald die USA es sind.“ In der Zwischenzeit werde man daran arbeiten, Handelshürden für britische Unternehmen auf dem US-Markt abzubauen und Verträge mit einzelnen Bundesstaaten zu schließen.

„Handelsverträge sind in der Praxis kompliziert, und der Rest der Welt sieht den Handel mit Großbritannien nicht als so wichtig an, wie Brexit-Befürworter das annehmen“, sagte der britisch-deutsche Wirtschaftswissenschaftler Andrew Lee, der an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg lehrt, der Deutschen Presse-Agentur. „Es stehen nicht alle geduldig in einer Schlange und warten darauf, mit Global Britain einen Vertrag zu unterschreiben.

Dies gelte vor allem für die USA, die immer als „Hauptpreis“ angesehen würden. Solche Verhandlungen mit der Regierung von US-Präsident Joe Biden seien derzeit wenig aussichtsreich. Einerseits schütze diese stark die heimische Wirtschaft. Außerdem mache der Streit zwischen London und der EU über Post-Brexit-Handelsregeln für Nordirland die Situation komplizierter, sagte Lee.

Handelsverträge mit anderen Ländern seien in vielen Fällen einfach aus EU-Zeiten weitgehend kopiert worden, von den Bedingungen her deutlich schlechter wie im Fall des EU-Handelspaktes oder einfach von der Größenordnung her nicht so bedeutsam für die britische Wirtschaft - etwa im Fall von Australien oder Japan.

Der Handelspakt mit der EU bringt britischen Unternehmen einer Umfrage zufolge nicht die erhofften Vorteile: In einer Umfrage der British Chamber of Commerce gaben mehr als drei Viertel der befragten Firmen an, der Brexit-Deal helfe ihnen nicht dabei, ihren Umsatz zu steigern. Mehr als die Hälfte haben den Angaben nach Probleme mit den neuen Handelsregeln.

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