Polit-Eklat in Hamburg: Grünen-Mann lebte von Partei-Geld, sein Geständnis verkommt zum Eiertanz
Zu Beginn des Prozesstags verliest Michael Osterburgs Anwalt das vorgefertigte Geständnis. Es geht um 121 Anklagepunkte und knapp 33.000 Euro, die sich der ehemalige Grünen-Abgeordnete zwischen 2015 und 2019 zu Unrecht von der Fraktion erstattet lassen haben soll. Die Anklagepunkte eins bis 119 gesteht er mit Ausnahmen ein.
Das heißt: Osterburg nutzte Geld aus der Fraktionskasse für private Restaurantbesuche und kaufte sich Gegenstände wie Grafikkarten und Lautsprecher, er bezahlte Parktickets. die das gemeinsame Kind aus der ehemaligen Beziehung mit Justizsenatorin Anna Gallina betreute. „Ich übernehme die Verantwortung für mein Handeln und stehe zu meiner Schuld“, lässt Osterburg durch seinen Anwalt erklären.Doch es gibt noch mehr: In den Anklagepunkten 120 und 121 bleibt Osterburg bei seinen Aussagen. Unter dem Vermerk „Handkasse“ hatte er sich Tausende von Euro vom Fraktionskonto auf sein eigenes Konto überwiesen. Hierzu sagte er, dass er damit einen Mitarbeiter bezahlt habe und nicht wollte, dass eine „Neiddebatte“ bei den anderen aufkomme.
Dieser habe so an lukrativen Jurysitzungen bei Bauvorhaben teilgenommen. Das Gehalt dieses Mitarbeiters soll als „Handkasse“ abgerechnet worden sein.
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