Die Arbeitgeber verwiesen indes auf die schwierige, wirtschaftliche Lage im Handel und wollen „kreative“ Lösungen für den KV-Abschluss.
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 430.000 Handelsangestellten sind am Dienstagvormittag gestartet. Die Gewerkschaft fordert ein Gehaltsplus von 11 Prozent. Von Oktober 2022 bis September 2023 lag die Inflation bei 9,2 Prozent. Die Arbeitgeber verwiesen auf die schwierige, wirtschaftliche Lage im Handel und wollen „kreative“ Lösungen für den KV-Abschluss. Sie stellen auch in Frage, ob die 9,2 Prozent Inflation die Basis für Verhandlungen sein müssen.
Vergangenes Jahr hatten die Arbeitgeber bei den Handels-KV-Verhandlungen neben einem Gehaltsplus auch eine steuerfreie Einmalzahlung angeboten. Die Gewerkschaft kann sich eine Einmalzahlung nur als zusätzlichen Bonus vorstellen und fordert eine Gehaltserhöhung über der Inflationsrate. Die GPA fordert bei den diesjährigen KV-Verhandlungen anstatt der jahrelang ventilierten „leichteren Erreichbarkeit“ der sechsten Urlaubswoche nun zusätzliche dauerhafte „Freizeittage“, nämlich ab fünf Dienstjahren drei Arbeitstage, ab sieben Dienstjahren zwei Arbeitstage und ab zehn Dienstjahren einen Arbeitstag. Weiters wünschen sich die Arbeitnehmervertreter einen gemeinsamen Sozialpartner-Prozess zur generellen Arbeitszeitverkürzung.
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