„Es war eine üble Hinrichtung“: Tödliche Schüsse auf offener Straße wegen verletzter Ehre – lebenslange Haftstrafe für 35-jährigen Mann und seinen 53 Jahre alten Vater. Berlin Kriminalität Gewalt
Hintergrund der Tat waren Streitigkeiten und sogenannte Ehrverletzungen zwischen der Familie der Angeklagten und jener des Getöteten. Alles hatte demnach 2005 mit einem Streit über einen Sitzplatz in einem Kino begonnen. Die laut Groß „profanen Konflikte“ kamen dann ein Stück weit zur Ruhe, bis sie 2018 eskalierten.
Beide Familien waren Gäste einer Hochzeitsfeier. Es kam zum Streit, Familie O. musste das Fest verlassen. Noch in derselben Nacht trafen Mitglieder der Familie O. auf den später Getöteten und verletzten ihn durch Schläge und Tritte erheblich. Amir O. und sein Vater wurden dafür zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt.
Ein Mitglied ihrer Familie hatte bei dem Vorfall auch eine Schusswaffe dabei, die nicht ausreichend gesichert war. Es löste sich ein Schuss, durch den eine junge Frau aus ihrer Familie – die Tochter beziehungsweise Schwester der nun Verurteilten – starb. Die Folgezeit war von Drohungen und Blutracheschwüren geprägt, auch ein Romagericht wurde eingeschaltet.
Zu dieser Zeit befanden sich der 35-Jährige und sein Vater aufgrund des früheren Urteils gerade im offenen Vollzug. Amir O. gestand bereits zu Beginn die Tat, gab allerdings an, allein gehandelt zu haben. Dies bekräftigte er in seinem letzten Wort erneut. Er habe die Entscheidung allein getroffen, sagte er. Die Tat bezeichnete er als „großen Fehler“.
Einen mitangeklagten 30-jährigen Cousin von O., der ebenfalls am Tatort gewesen war, verurteilte das Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft – wegen der Nichtanzeige einer geplanten Straftat. Die Anklagebehörde hatte für ihn eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen Beihilfe zum Mord gefordert.
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