Die Inflation in Deutschland schwächt sich im August erneut ab. Waren und Dienstleistungen kosten durchschnittlich 6,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. allerdings hatten Ökonomen einen geringeren Anstieg erwartet.
Der ersehnte deutliche Rückgang der Inflation in Deutschland ist im August ausgeblieben. Die Verbraucherpreise lagen um durchschnittlich 6,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt vorläufig mitteilte. Im Juli hatte die Teuerung bei 6,2 und im Juni bei 6,4 Prozent gelegen. Ökonomen hatten einen deutlicheren Rückgang auf 6,0 Prozent erwartet.
"Weiterhin ist noch zu viel Druck im Inflationskessel", sagte Ökonom Bastian Hepperle vom Bankhaus Hauck Aufhäuser Lampe. Preistreiber Nummer eins blieben Nahrungsmittel: Sie kosteten 9,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, nach 11 Prozent im Juli. Energie verteuerte sich um 8,3 Prozent, während für Dienstleistungen 5,1 Prozent mehr bezahlt werden mussten. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die sogenannte Kerninflation, verharrte bei 5,5 Prozent.
"Der flotte Rückgang bei den Produzenten- und Einfuhrpreisen stimmt aber zuversichtlich, dass der Inflationsschub in den kommenden Monaten weiter abnimmt", sagte Volkswirt Hepperle. Die Importpreise fielen im Juli mit 13,2 Prozent zum Vorjahresmonat so stark wie seit über 36 Jahren nicht mehr. Da die deutsche Wirtschaft viele Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Auslandbezieht, kommen sinkende Einfuhrpreise verzögert auch bei der allgemeinen Inflation an.
"Der Inflationsschub von außen nimmt also deutlich ab, was auch für einen weiteren Rückgang der Inflationsrate spricht", sagte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen. "Allerdings hat gleichzeitig der interne Preisdruck unter anderem durch den starken Anstieg der Löhne zugenommen, so dass das Inflationsproblem noch lange nicht gelöst ist."
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