Im Januar erschütterte das Münchner Missbrauchsgutachten die Katholische Kirche. Von mindestens 497 Opfern und 235 mutmaßlichen Tätern ging die Studie aus – und von einem weit größeren Dunkelfeld. Seitdem kamen etliche neue Hinweise dazu.
sind bei den katholischen Bistümern in Bayern mehr als 100 neue Hinweise auf Verdachtsfälle eingegangen. Mindestens 116 Meldungen zählten die Diözesen im Freistaat in diesem Jahr, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.Allein im Erzbistum München und Freising gingen demnach seit der Veröffentlichung bis Ende November 54 neue Meldungen ein.
Nach Angaben des Erzbistums Bamberg wurden dort in diesem Jahr 17 Fälle "bezüglich sexuellem Missbrauch und Grenzverletzungen gemeldet". Seit 1945 seien damit 87 Beschuldigte und 166 Betroffene aktenkundig. Im Bistum Augsburg wurden in diesem Jahr 23 Erstanträge auf Anerkennungsleistungen bekannt, 13 davon wurden bislang durch die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen bei der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn bewilligt.
Beim Bistum Passau meldeten sich in diesem Jahr neun Betroffene. Sechs davon gaben an, von einem Priester missbraucht worden zu sein, der bereits als mutmaßlicher Täter bekannt ist. Im Bistum Regensburg gingen nach Angaben eines Sprechers seit dem 20. Januar insgesamt zwölf Meldungen zu Fällen von mutmaßlich sexuellem Missbrauch ein. "Diese sind derzeit nicht bestätigt, sondern werden noch untersucht", teilte der Sprecher mit.
Er geht zudem davon aus, dass sich in der nächsten Zeit noch mehr Betroffene melden werden – nicht zuletzt auch, weil sich inzwischen weltliche Gerichte mit der Frage befassen, welche Rolle kirchliche Verantwortungsträger im Missbrauchsskandal spielten und ob sie durch ihren Umgang mit Tätern eine Mitschuld an Fällen tragen.mit einer Klage gegen den emeritierten Papst Benedikt XVI.
Den ehemaligen Erzbischöfen Friedrich Wetter und Joseph Ratzinger, heute Benedikt XVI., wurde in dem Gutachten persönliches Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen, ebenso dem aktuellen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx.Bereits im Herbst 2018 hatte die Katholische Kirche die sogenannte MHG-Studie und damit Zahlen zu sexuellem Missbrauch öffentlich gemacht. Demnach sind bundesweit in den Personalakten von 1946 bis 2014 insgesamt 1.
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