Das Projekt „Globe at Night“ sammelte Tausende Beobachtungen des Sternenhimmels. Ein Ergebnis: Die Helligkeit in Europa steigt um 6,5 Prozent.
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Zwar könne das künstliche Himmelsleuchten, das vor allem dicht besiedelten Gebieten ausgeht, im Prinzip von Satelliten gemessen werden. Doch verfügten die Instrumente im All, die die gesamte Erde erfassen, nicht über ausreichende Messgenauigkeit und Empfindlichkeit, erklärten die Forschenden zum Citizen-Science-Ansatz. Die Daten wurden durch das weltweitegesammelt, das das NOIRLab der US-amerikanischen National Science Foundation koordiniert.
Wie ein „Sensornetz“ für die Forschung wirkten Kyba zufolge die insgesamt 51.351 ausgewerteten Beobachtungen, die zwischen 2011 und 2022 in wolken- und mondfreien Nächten auf der ganzen Welt gemacht wurden. Unter den 19.262 Standorten lagen 3.699 Orte in Europa und 9.488 in Nordamerika. Per Onlineformular gaben die Teilnehmenden an, welche Sterne und Formationen sie sehen konnten.
Laut Kyba ist das Ergebnis „dramatisch“. Er erläuterte in der Pressemitteilung: Bei einem Ort mit einer Zunahmerate von 9,6 pro Jahr, dem aktuell ermittelten weltweiten Durchschnitt, würde ein Kind, das an einem Ort geboren wird, an dem 250 Sterne sichtbar sind, dort an seinem 18. Geburtstag nur noch 100 Sterne sehen können.
Als weiteren Faktor nennen die Autoren die weit verbreitete Umstellung von orangefarbenen Natriumdampflampen auf weiße LEDs, die unter anderem auch blaues Licht aussenden. „Unsere Augen sind nachts empfindlicher für blaues Licht, und blaues Licht wird in der Atmosphäre eher gestreut, trägt also stärker zum Himmelsleuchten bei“, erklärte Kyba weiter.
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