Bundesbank|präsident Nagel: Aktuell sehe ich nicht, dass mit dem Zinsschritt im März die Arbeit getan ist: Wir müssen die Zinsen darüber hinaus anheben, um die Bremswirkung zu erreichen, mit der wir die Inflation zügig und nachhaltig auf 2% zurückführen.
Der überraschend deutliche Rückgang der Inflation im Euroraum über den Jahreswechsel hat Spekulationen befeuert, dass die EZB ihre Leitzinsen weniger aggressiv anheben könnte als avisiert. Die jüngste Sitzung hat das noch verstärkt. Im Interview bezieht Bundesbankpräsident Joachim Nagel klar Position.
Nagel betont nun, dass der jüngste Rückgang der Inflation im Euroraum erfreulich sei. Mit 8,5 % sei sie aber immer noch viel zu hoch. Insbesondere sorgt ihn die anhaltend rekordhohe Kernrate von zuletzt 5,2 %. Diese zeige, „dass sich die Inflation immer mehr durch die Wirtschaft frisst und an Breite gewinnt“, so Nagel. „Wir haben Preisstabilität noch lange nicht erreicht, unser Job ist noch nicht erledigt.
Bei dem im März beginnenden Abbau der Bilanz des Eurosystems macht sich Nagel keine allzu großen Sorgen. „Die 15 Mrd. Euro Bilanzabbau pro Monat werden die Märkte gut verkraften können.“ Er spricht sich sogar dafür aus, rechtzeitig zu schauen, wie stark ab Juli das Tempo erhöht werden könne. „Die 15 Mrd. Euro pro Monat dürften da nicht das Ende der Fahnenstange sein.
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