Immer mehr Bistümer in Deutschland wollen die von den deutschen Bischöfe|n beschlossene Arbeitsrechtsreform in der Kirche schnell umsetzen. So auch das Bistum Passau. Das Bistum Regensburg äußerte sich noch zurückhaltend.
Eine Mehrheit der deutschen katholischen Bischöfe hat am Dienstag eine weitreichende Liberalisierung des kirchlichen Arbeitsrechts beschlossen. Das betrifft bundesweit rund 800.000 Menschen, die in der katholischen Kirche oder bei der Caritas arbeiten. Eine homosexuelle Partnerschaft oder eine zweite Ehe würden demnach nicht mehr als Kündigungsgrund gelten.Die Neufassung ist zunächst nur eine Empfehlung an die Bistümer.
Das Bistum Passau will die neuen Regelungen nach kirchenrechtlicher Prüfung schnellstmöglich umsetzen. Zum Abstimmungsverhalten ihres Bischofs Stefan Oster gab die Diözese keine Auskunft. Schon die Novelle von 2015 war im Bistum Passau sowie in Eichstätt und Regensburg erst mit halbjähriger Verzögerung in Kraft gesetzt worden. Dabei stellten die drei bayerischen Bischöfe nach eigenen Angaben ihre Bedenken zurück.
Gegenüber der KNA hätten jedoch alle Bistümer den Willen signalisiert, die neuen Regeln umzusetzen. Aus mehreren Antworten gehe hervor, dass dies voraussichtlich im ersten Quartal 2023 erfolgen wird. "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach.
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