Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda erklärte, was WM-Leader Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton im Europa-GP in Baku das Leben schwer machte, betonte aber auch: «Die Regeln sind für alle gleich.»
Natürlich war das Boxenfunk-Verbot nach dem achten WM-Lauf in Baku das Thema Nummer eins im Fahrerlager. Denn nicht nur Lewis Hamilton suchte am Funk vergeblich um Hilfe, sondern auch Kimi Räikkönen, der wie der Weltmeister auch von technischen Problemen heimgesucht wurde.
Der 67-Jährige verriet: «In diesem Fall drehte sich die Diskussion um das Motor-Setting, wir konnten den Fahrern nicht sagen, was sie zu tun hatten, sie mussten also selbst entscheiden. Dieses Problem hatten beide Autos, und Nico hat es schneller als Lewis hinbekommen. Aber ich will ihm keine Schuld geben, denn es ist sehr kompliziert, während des Fahrens noch herauszufinden, was man alles machen kann.
Lauda betonte aber auch: «Keine Ahnung, welche Strafe man bekommen würde, wenn man diese Informationen dennoch weitergibt, aber es würde bestimmt eine geben. Das ist auch der Grund, warum das niemand gemacht hat. Aber abgesehen davon hatte Lewis nie den Speed von Nico, der vorne in der sauberen Luft unterwegs war und teilweise 1,8 sec pro Runde schneller als der Rest des Feldes fuhr. Lewis konnte das nicht, er steckte im Verkehr fest.
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff bestätigte wenig später im ORF-Interview: «Nico hatte heute eine unheimliche Pace, er ist gleich beim Start weggefahren und hat das Rennen auch kontrolliert. Wir haben zwischendurch mit beiden Autos ein bisschen Sorgen gehabt, bei dem es darum ging, einige Switches neu einzustellen. Nico hat das gleich gemacht und hatte dann auch alles unter Kontrolle.
Der Wiener fügte an: «Lewis hatte das gleiche Problem, das war ein Setting-Thema, das also auf unsere Kappe geht. Auch Lewis konnte es resetten, es hat halt etwas länger gedauert. Es hat ihm aber generell an Pace gefehlt. Wir müssen schauen, was da im Auto passiert ist, mal ging's wieder nicht, dann ging es wieder. Das müssen wir nun unter die Lupe nehmen.»
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