Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet damit, dass die zur Eindämmung der Inflation erforderliche Straffung der Geldpolitik die Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr spürbar bremsen wird.
In ihrem aktuellen Ausblick erhöhte die OECD zwar die Wachstumsprognose für das Jahr 2023 um 0,3 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent, senkte aber zugleich die Vorhersage für 2024 um 0,2 Prozent auf 2,7 Prozent. Damit steht der Weltwirtschaft nach Einschätzung der OECD ein unterdurchschnittliches Wachstum bevor.
Die US-Wirtschaft wird nach der aktuellen Prognose 2023 um 2,2 Prozent wachsen und 2024 um 1,3 Prozent. Die chinesische Wirtschaft wird demnach um 5,1 und 4,6 Prozent zulegen, und die japanische Wirtschaft um 1,8 und 1,0 Prozent.
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