Während sich der Tourismus in Bayern von der Pandemie erholt, geht der Erwerb neuer Arbeitskräfte in der Hotellerie und Gastronomie schleppend voran. Es braucht ein Umdenken beim Arbeitgeber. Wie das aussehen kann, zeigen Beispiele aus Oberbayern.
Nahil Ibrahim kommt 2021 aus den Malediven nach Deutschland. Der Grund: Die Liebe. Davor hatte er in seiner Heimat in der Gastronomie gearbeitet. Diese Arbeit will er in Deutschland fortsetzen und findet im Alpenhof Murnau eine Stelle als Kellner. Das Problem ist nur, Nahil spricht so gut wie kein Deutsch. Sein neuer Arbeitgeber unterstützt ihn beim Deutschkurs und schickt ihn auf die örtliche Volkshochschule.
Im Hotel in Murnau arbeiten 145 Menschen aus 17 unterschiedlichen Nationen zusammen. Bereits vor der Pandemie wurden Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Polen, Ungarn und Rumänien. Durch die Förderung mit einem Deutschkurs konnte das Hotel durch sie während der schwierigen letzten Jahre immer ein stabiles Grundteam halten.
Forderungen, die einen Aufwärtstrend beschleunigen könnten, stehen bereits im Raum. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer der DEHOGA Bayern, zählt sie auf: "Wir brauchen qualifizierte Zuwanderung. Wir brauchen aber auch Rahmenbedingungen von der Politik, die Arbeit attraktiv macht. Mehr Netto vom Brutto. Eine Wochenarbeitszeit, also eine gesetzliche Flexibilisierung. Eine Antwort auf Homeoffice für nicht Homeoffice-fähige Branchen.
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