Pflegeratspräsidentin Christine Vogler fordert, dass Pflegekräfte in Selbstverwaltung|sstrukturen einbezogen werden. Die Berufsgruppe will zudem Zugang zur Telematikinfrastruktur. DPflegerat TI
Fordert mehr Einfluss in der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens: Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen PflegeratesDer Deutsche Pflegerat pocht weiter nachdrücklich auf Einfluss in der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens. „Eine wirkungsvolle Stärkung der Pflege oder gar Mitwirkungsmöglichkeiten im Gemeinsamen Bundesausschuss ist kaum gegeben“, meldete sich DPR-Präsidentin Christine Vogler zum Jahresbeginn zu Wort.
Pflegefachpersonen müssten in die sie betreffenden Selbstverwaltungsstrukturen sektorenübergreifend einbezogen werden. In allen Bundesländern sollte die Politik die Errichtung von Pflegekammern fördern. Zudem müssten die beruflich Pflegenden in die Telematikinfrastruktur gleichberechtigt eingebunden werden. Dafür müsse es ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen geben.
Wichtig ist Vogler in ihrer Botschaft auch die Aufwertung der Pflegeberufe. Das Heilberufegesetz müsse angegangen werden, um beruflich Pflegende mit mehr Kompetenzen und Handlungsautonomie auszustatten. Dafür sollten die Pflege-Studiengänge ausgebaut werden. Insgesamt benötige die Pflege eine bundesweit einheitliche Bildungsstruktur. Für Pflegeassistenzkräfte müssten mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden. Ihre Ausbildung solle zwei Jahre dauern.
Von der Politik forderte Vogler volle Unterstützung für die stationäre Langzeitpflege bei der Umsetzung des bundeseinheitlichen Personalbemessungssystems. Die zum 1.Juli 2023 vorgesehene Umsetzung von nur 40 Prozent der angepeilten Personalstärken reiche bei weitem nicht aus.
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