Georg Friedrich Prinz von Preußen erklärt das teilweise Einlenken im Streit um Kunstwerke aus dem früheren Besitz der Hohenzollern.
„zeitweise mit den Nationalsozialisten sympathisiert hatte“. Doch dass dieser deren Machtergreifung erheblichen Vorschub geleistet habe, sehe er nicht.
Bereits vorher hatte er im Rechtsstreit mit der öffentlichen Hand auf rund 4000 Kunstwerke aus dem früheren Hohenzollern-Besitz und damit verbundene Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe verzichtet. In der juristischen Auseinandersetzung geht es um über 10 000 Kunstwerke und Nutzungsrechte u.a. von Schloss Rheinsberg und Cecilienhof sowie die Frage, ob die Enteignung aufgrund der Nazi-Verstrickungen der Hohenzollern einst rechtens war.
Das von 1913 bis 1917 nach Plänen von Paul Schultze-Naumburg im englischen Landhausstil errichtete Schloss Cecilienhof ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern und ein Teil des RechtsstreitsBei den Objekten, auf die nun verzichtet wird, habe es sich um Werke gehandelt, „für die das Handeln meines 1951 verstorbenen Urgroßvaters relevant war“, so der Preußen-Prinz. Nun sollen Gespräche über die übrigen Streitpunkte folgen.
Über die Frage nach der Schuld von Kronprinz Wilhelm herrscht unter Experten weiter Uneinigkeit. Laut Historiker Lothar Machtan sei der Adlige „unfähig gewesen, dem Nationalsozialismus Vorschub zu leisten, auch wenn er das punktuell wollte“.
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