Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz kann als größte deutsche Kultureinrichtung bei der anstehenden Reform mit zusätzlichen Mitteln von Bund und Ländern rechnen. Das zeichnete sich nach Angaben von Stiftungspräsident Hermann Parzinger bei der Sitzung des Stiftungsrates in Berlin am Donnerstag ab. Die Reform soll bis Ende 2025 realisiert werden. „Bund und Länder werden ihrer Verantwortung gerecht“, sagte Parzinger.
Zur der von Bund und Ländern getragenen Stiftung mit rund 2000 Mitarbeitern gehören in Berlin neben Staatsbibliothek und mehreren Instituten auch die Staatlichen Museen mit 15 Sammlungen und 4,7 Millionen Objekten an 19 Standorten. Die 1957 gegründete Stiftung gilt als zu behäbig, ihre Museen international nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten.
Mit der geplanten Reform sollen die Einrichtungen nun mehr Selbstständigkeit bekommen. Nach Angaben von Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie, werden die Veränderungen „schon auf dem Weg in die Reform gelebt“. Vieles sei bereits jetzt schon einfacher realisierbar. Bei Kulturstaatsministerin Claudia Roth ist ein Plus von vier Millionen Euro aus Bundesmitteln im Haushalt vorgesehen. Der Etat der Stiftung lag zuletzt bei rund 380 Millionen Euro. Durch die Reform wird mehr Finanzierungsbedarf erwartet. Die Länderanteile sind seit 1996 gedeckelt. Alle Länder zusammen tragen rund 15 Prozent des Budgets, etwa 8 Prozent davon Berlin als Sitzland. Der Bund zahlt rund 85 Prozent. Parzinger rechnet mit einer Anhebung im Rahmen dieser Verteilung.
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