Rechtsextreme Anschläge in Berlin : „Einschüchterungsversuche sind politische Strategie der extremen Rechten“

Italia Notizia Notizia

Rechtsextreme Anschläge in Berlin : „Einschüchterungsversuche sind politische Strategie der extremen Rechten“
Italia Ultime Notizie,Italia Notizie
  • 📰 Tagesspiegel
  • ⏱ Reading Time:
  • 79 sec. here
  • 3 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 35%
  • Publisher: 63%

Der Untersuchungsausschuss zur rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln bringe bislang keine Ergebnisse, kritisieren mehrere Initiativen von Betroffenen.

und mehr Taten innerhalb kurzer ZeiträumeZu den bisherigen Erkenntnissen des Ausschusses sagte etwa der CDU-Abgeordnete Stephan Standfuß, dass die Rolle der Polizei interessant sei. Es gebe bislang keine Belege, dass Polizist:innen sich nicht korrekt verhalten hätten. Aber es seien von Betroffenen und Expertinnen immer wieder Situationen erwähnt worden, in denen die Polizei offenbar „die Sachlage nicht ganz korrekt eingeschätzt hat.

Die Abgeordneten André Schulze und Anne Helm betonten, dass insbesondere die Expertinnen deutlich gemacht hätten, dass in Neukölln keine isolierten Einzeltäter tätig seien. „Es handelt sich um einen Personenkreis aus der extrem rechten Szene, der im Prinzip seit 20 Jahren, unter zum Teil anderen Namen aber mit den gleichen Tatmustern agiert“, sagte Schulze. Der Ausschuss müsste nun untersuchen, warum die Sicherheitsbehörden die Zusammenhänge von Taten insbesondere im Osten Berlins nicht erkannt hätten. Helm sprach von einer „klaren politischen Strategie der extremen Rechten in Berlin“, die deutlich geworden sei.

Ein besonderer Schwerpunkt dieser Angriffe, zu denen sie Brandanschläge, Morddrohungen und andere Arten von Sachbeschädigungen zählt, ist aus ihrer Sicht der Ortsteil Schöneweide in Treptow-Köpenick. Das führte Becker darauf zurück, dass dort ab den 2000er Jahren besonders viele Neonazis hinzogen.„In Schöneweide hat sich das, was sich als Nationale Volksgemeinschaft versteht, zusammengefunden“, sagte Becker.

Besonders an den Neuköllner Vorfällen sei, dass dort in kurzen Zeiträumen viele Taten begangen wurden. Viel häufiger als in anderen Bezirken gab es in Neukölln auch Brandanschläge. In Neukölln seien vorwiegend Menschen angegriffen worden, die sich eher im kleinen Rahmen engagierten. Becker interpretierte das so, dass die Rechten in Neukölln Menschen attackierten, die in ihrem Wohnumfeld wohnten.

Abbiamo riassunto questa notizia in modo che tu possa leggerla velocemente. Se sei interessato alla notizia puoi leggere il testo completo qui. Leggi di più:

Tagesspiegel /  🏆 42. in DE

Italia Ultime Notizie, Italia Notizie

Similar News:Puoi anche leggere notizie simili a questa che abbiamo raccolto da altre fonti di notizie.

(S+) Vierschanzentournee: Wie der DSV und der ÖSV über die Tournee der Frauen streiten(S+) Vierschanzentournee: Wie der DSV und der ÖSV über die Tournee der Frauen streitenAb der kommenden Saison sollte es eine Vierschanzentournee für Frauen geben. Doch kürzlich verschoben die Österreicher den Start, der Deutsche Skiverband reagierte mit einem Alleingang. Und nun?
Leggi di più »

Österreich: Servus TV verstößt gegen das ObjektivitätsgebotÖsterreich: Servus TV verstößt gegen das ObjektivitätsgebotLehrbeispiel für die Verunglimpfung demokratischer Prozesse: Servus TV hat in der Sendung „Der Wegscheider“ mehrmals gegen das Objektivitätsgebot verstoßen Österreich-Kolumne
Leggi di più »

„Berlin Berlin“ im Admiralspalast„Berlin Berlin“ im AdmiralspalastDie wilden Zwanzigerjahre mit ihren Stars und ihrer Musik leben in der Show „Berlin Berlin“ wieder auf. Aber auch die Probleme dieser Zeit werden nicht verschwiegen.
Leggi di più »

Prozess zu rechtsextremer Anschlagsserie: weitere GeldstrafeProzess zu rechtsextremer Anschlagsserie: weitere GeldstrafeNach einer rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln hat das Amtsgericht Tiergarten einen weiteren Strafbefehl wegen Sachbeschädigung erlassen. Gegen einen 48-Jährigen sei Ende Dezember eine Geldstrafe von 2250 Euro (150 Tagessätze zu je 15 Euro) verhangen worden, teilte Richterin Ulrike Hauser am Mittwoch mit. Dieser sei noch nicht rechtskräftig. Das Verfahren gegen den Mann war seinerzeit abgetrennt worden, weil er zum Prozessbeginn im August 2022 nach Gerichtsangaben krank war.
Leggi di più »

Weitere Geldstrafe im Prozess zu rechtsextremer AnschlagsserieWeitere Geldstrafe im Prozess zu rechtsextremer Anschlagsserie
Leggi di più »

Union: Bundestag soll Silvester-Krawalle aufarbeitenUnion: Bundestag soll Silvester-Krawalle aufarbeitenDie Angriffe auf Einsatzkräfte in Berlin und anderen deutschen Großstädten sollen nach dem Willen der Union ein Nachspiel im Bundestag haben. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag): „Wir brauchen eine zügige parlamentarische Aufarbeitung der Vorgänge in der Silvesternacht.“ Der Bundestag müsse sich damit in einer der ersten Sitzungswochen im neuen Jahr befassen. „Wir dürfen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“
Leggi di più »



Render Time: 2025-04-05 00:10:10