Mit Büchern wie »Charlie und die Schokoladenfabrik« hat der britische Autor Roald Dahl viele Fans gefunden, aber auch häufig provoziert. Nun stehen neu durchgesehene Fassungen in der Kritik; die Rede ist von Zensur.
und Pläne zur Produktion einer neuen Generation von Filmen auf der Grundlage der Bücher des Autors in Angriff nahm.
»Bei der Veröffentlichung neuer Auflagen von Büchern, die vor Jahren geschrieben wurden, ist es nicht unüblich, die verwendete Sprache zu überarbeiten und gleichzeitig andere Details zu aktualisieren, zum Beispiel den Einband und das Seitenlayout eines Buches«, erklärte die Roald Dahl Story Company. »Unser Grundprinzip ist es stets, die Geschichten, die Figuren, die Respektlosigkeit und den scharfen Geist des Originaltextes beizubehalten.
Dahl ist aber auch eine umstrittene Figur wegen antisemitischer Äußerungen, die er im Laufe seines Lebens gemacht hat. Die Familie Dahl entschuldigte sich im Jahr 2020 und erklärte, sie sei sich der Verletzungen bewusst, die so verursacht wurden.»Volle, böse, bunte Pracht« PEN America, eine Vereinigung von rund 7500 Schriftstellern, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzt, zeigte sich »alarmiert« über die Berichte über die Änderungen an Dahls Büchern.
»Wenn wir anfangen, vermeintliche Kränkungen zu korrigieren, anstatt den Lesern zu erlauben, Bücher so zu rezipieren und darauf zu reagieren, wie sie geschrieben wurden, riskieren wir, die Arbeit großer Autoren zu verzerren und die bedeutende Linse, die die Literatur auf die Gesellschaft wirft, zu trüben«, twitterte Suzanne Nossel, Geschäftsführerin von PEN America.
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