Putin braucht dringend Kampfpanzer. Also werden alte Modelle aufgearbeitet. Nun soll die Produktion des T-80 wieder hochgefahren werden, die vor mehr als 20 Jahren eingestellt wurde.
Der T-80 unterscheidet sich von allen anderen Sowjet-Panzern durch seinen Antrieb mit einer Gasturbine anstatt eines Dieselaggregats. Der Turbinen-Motor des T-80 soll besser unter extremen klimatischen Bedingungen arbeiten. In der aktuellen "BVM"-Version soll eine zusätzliche adaptive Panzerung dengegen moderne Lenkwaffen schützen. Zusätzlich soll er mit einem aktiven Abwehrsystem ausgerüstet werden.
Die 125-mm-Glattrohrkanone wird wohl nicht ersetzt, doch wird sie nun vom modernen Sosna-U-Feuerleitsystem gelenkt. Die Kanone wird von einem Automaten geladen. Das Karussell mit 28 Granaten dreht sich auf dem Turmboden und nicht auf dem Fahrzeugboden wie beim T-72. Schlägt ein Treffer in den Kampfraum durch, kann das ganze Magazin explodieren. Das gilt als Schwachstelle der Sowjetmodelle, doch um die Besatzung zu töten, reicht es aus, wenn eine Granate im Inneren explodiert.
Bei der Neuaufnahme der Produktion sind einige Verbesserungen zu erwarten. Es ist anzunehmen, dass die Leistung der Turbine erhöht und dabei ihr Spritdurst gedämpft wird – und auch, dass die Panzerung grundsätzlich verbessert wird. Vermutlich werden Module des T-90 verwendet. Offenbar ist es den Russen gelungen, die Geschwindigkeit des T-80 im Rückwärtsgang zu verbessern.
Wirklich "alt" ist der T-80 nicht, wenn er modernisiert wird. Letztlich gehen die aktuellen Kampfpanzer der Nato-Staaten auch auf Designs aus dieser Ära zurück. Warum der T-80 neben dem T-90 produziert werden soll, ist dennoch schwer zu sagen. Vermutlich sind gar keine Vorteile des einen oder des anderen Designs der Grund für die Entscheidung.
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