Schock nach Not-OP in Großhadern: 61-Jährige erwachte gelähmt - „Sitze bis heute im Rollstuhl“

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Sie erlebte den Albtraum aller Patienten: Nach einer Narkose spürte Stephanie K. ihre Beine nicht mehr und sitzt bis heute gelähmt im Rollstuhl. Vor dem Landgericht klagt sie nun gegen das Klinikum Großhadern und fordert 150000 Euro Schmerzensgeld.

München - Stephanie K. hat ihr Lachen nicht verloren. Auch heute noch strahlt sie viel Herzlichkeit aus. Trotz allem, muss man sagen. Denn die 61-Jährige hat den Horror aller Patienten erlebt: Als sie aus einer Narkose erwachte, konnte sie ihre Beine nicht mehr spüren. „Seitdem sitze ich im Rollstuhl“, sagt Stephanie K.

Im Jahr 2016 fing ihre Leidensgeschichte an. Erst hatte sie Herzprobleme, später eine Krebs-Behandlung. Im Mai 2019 musste Stephanie K. dann mit einem septischen Schock ins Klinikum Großhadern eingeliefert werden. „Es ging um Leben und Tod“, sagt ihr Mann Peter . Er begleitete seine Frau gestern ins Landgericht. Dort fordert die Familie rund 150 000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld vom LMU-Klinikum.

„Ich bin froh, dass wir uns hier überhaupt so sehen können“, sagte Richter Stephan Mittelsten Scheid, der viel Mitgefühl für die Patientin aufbrachte. „Es geht in dem Verfahren darum, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht“, erklärte er. Die entscheidende Frage: Wurde Stephanie K. über die Risiken der Not-OP aufgeklärt?70 Minuten lang habe das Gespräch im Klinikum gedauert.

Denn ihr Alltag ist heute stark eingeschränkt,. „Ich leide auch an Spastiken, Wundheilungs- sowie Blasenentleerungsstörungen.“ Mehrfach musste sie nach der strittigen OP in Großhadern noch nachoperiert werden. „Jeder Tag ist eine Herausforderung“, sagt Stephanie K., die von ihrem Mann und den vier Kindern unterstützt wird. Rechtlich vertritt Anwältin Patricia Jaritz von der Kanzlei Falch & Partner die Patientin.

Vor Gericht sah es gestern nicht so gut aus für Stephanie K. „Die Anlage des Katheters war fehlerfrei“, sagte der Gutachter. Auch die Medikamente seien richtig dosiert gewesen. Dennoch war K. ins Koma gefallen. „Bewegung war immer mein Leben“, sagt sie. „Das wurde mir genommen. Aber ich kämpfe weiter.“ Ein Urteil steht noch aus.

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