Der Nachtslalom in Madonna di Campiglio hat all das, was die Zuseher dieses winterlichen Theaters an die Piste treibt: Hochleistungssport, einen deutschen Erfolg – und besondere Tragik bei einem Österreicher.
Ein Fall im Gefälle, den sie beim Skiweltverband Fis sicherlich gerne vermieden hätten."Die Stangen sind brandneu, aber in diesem Satz hat die Legierung der Schrauben offenbar einen Defekt", erklärte Renndirektor Waldner. Grund für einen Zweitversuch war das nicht. Die Stange habe sich vom Gelenk gelöst."Da gibt es keinen Re-Run, weil das höhere Gewalt ist", so Waldner.
Mit 70 Prozent Hangneigung, eine der steilsten Weltcup-Pisten im Alpenraum, gilt die Canalone Miramonti, ohnehin als legendär. Einst stürzte hier eine Videodrohne während des Rennens hinab und beinahe auf Slalomfahrer Marcel Hirscher drauf. Eine höhere Gewalt der anderen Art. Auch damals traf es - beinahe - einen Österreicher.
Die Dimension für Strolz ist insofern nicht zu unterschätzen, weil er ohne Weltcuppunkte bleibt und im internen Österreich-Casting um die Teilnahme an der Ski-WM im Februar einen Nachteil erlitten hat. Eventuell stecken die Stangen beim Heim-Rennen in Schladming besser, auch dort wird unter Flutlicht Slalom gefahren. Genau wie am 4. Januar, wo sie in Garmisch-Partenkirchen zur Nachtslalom-Premiere bitten.
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