Lotus-Teamchef Eric Boullier spricht über die Unterschiede zwischen einem Top-Team und einem Rennstall im Mittelfeld der Formel 1.
Lotus hat mit Rang 3 für Romain Grosjean in Japan erneut ein feines Ergebnis errungen. Das frühere Renault-Werksteam aus Enstone tut sich mit der Finanzierung seiner Formel-1-Saison aber so schwer wie das halbe Startfeld. Teamchef Eric Boullier spricht über die heutigen Dimensionen, die für den Erfolg nötig sind.
«Die Finanzierung ist sehr schwierig», sagt Lotus-Teamchef Eric Boullier. «Wir sind derzeit daran, mit plusminus null abzuschliessen, einfach wird das nicht. Ich schätze, Rennställe wie Red Bull Racing und Ferrari geben 250 bis 300 Millionen Euro im Jahr aus. Bei Marussia sind es vielleicht 60 Millionen. Um richtig konkurrenzfähig zu sein, kommst du unter 120 Millionen kaum davon.
Die Kostenspirale ist gnadenlos. Eric Boullier weiter: «Wenn du weniger ausgibst, geht das auf Kosten der Konkurrenzfähigkeit, und dann gerätst du in eine gefährliche Spirale. Wenn die Leistungen auf der Rennstrecke nicht mehr stimmen, dann bist du für Sponsoren weniger attraktiv, wenn du in der WM zurück rutschst, dann bekommst du im Jahr darauf weniger Geld aus dem Preisgeldtopf. Wir versuchen wirklich, so effizient wie nur irgend möglich zu arbeiten.
«Aber ein gewisses Niveau musst du halten. Als wir mit Genii Capital das neue Kapitel Lotus aufgeschlagen haben, da sagten wir uns – wollen wir ein Team wie Sauber, das sich mit rund 300 Mann gut im Mittelfeld behaupten kann? Oder wollen wir versuchen, den Anschluss an die Spitze zurück zu erobern? Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden. Also haben wir schrittweise von 487 Mitarbeiter auf heute 570 erhöht.
Für 2014 hat Boullier eine neue Sorge: die Motoren der neuen Turbo-Ära werden das Budget um zusätzliche 15 bis 20 Millionen belasten ...
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