Studie: 'Erhebliche Wettbewerbsdefizite' im deutschen Mobilfunkmarkt Breko Breko
"Der Endkundenmarkt für Mobilfunkdienstleistungen weist erhebliche Wettbewerbsdefizite auf." Zu diesem Schluss kommt die SBR-net Consulting in einer jetzt veröffentlichten Studie für den Bundesverband Breitbandkommunikation und 1&1. Die drei etablierten Mobilfunknetzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica beherrschen demnach das Terrain und schotten sich gerade bei der neuen Mobilfunkgeneration 5G gegenüber Einsteigern wie 1&1 ab.
Vertriebspartner der Platzhirsche wie "Aldi Talk" oder "Lidl Connect" erwecken laut der Untersuchung "lediglich den Eindruck unabhängigen Wettbewerbs". Im Prinzip vermittelten sie nur einen Vertragsschluss direkt zwischen Endkunden und den großen Netzbetreibern.
Dies wäre ein guter Anlass für die Bundesnetzagentur, um die "Chancen für ein verbessertes Angebot von Mobilfunkvorleistungen" und damit auch die Zahl der Akteure im Markt zu vergrößern,. Schon bei LTE-Produkten sei die Fähigkeit zur Tarifgestaltung alternativer Diensteanbieter durch entsprechende Vorleistungskonditionen begrenzt.
Im 5G-Bereich riegelten die drei Großen den Wettbewerb "besonders restriktiv ab", ist der Analyse zu entnehmen. Sie verzögerten hier das Angebot von 5G-Tarifen als Mobilfunkvorleistung stark und ließen den nachfragenden Unternehmen so kaum Möglichkeiten, Endkundenprodukte selbst zu gestalten. Der Anteil der drei Betreiber liege so bei der schnellen neuen Netztechnik oberhalb ihrer Quote im Gesamtmarkt.
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