Journalistische Arbeit ist laut RWE im Ort Lützerath nur „zeitlich und räumlich begrenzt“ gestattet. Wie sollen Journalist*innen so berichten?
Der Energiekonzern RWE will den Weiler Lützerath abreißen, um seinen Braunkohleabbau auszuweiten. Die Besetzer:innen wehren sich. Die Räumung soll im Januar stattfinden. Unsere Autor*innen, Aron Boks und Annika Reiß, leben mit den Aktivist*innen vor Ort. Ein Tagebuch
Ich erfahre, dass RWE einen Leitfaden für die journalistische Arbeit im Ort Lützerath erarbeitet hat. Dort steht, dass journalistische Arbeit hier „zeitlich und räumlich begrenzt“ gestattet ist. Ähm, danke dafür! Die Presse darf das Tagebauvorfeld nicht betreten und man braucht eine Warnweste von der Polizei. Ich koche. Die Polizei und RWEs Security sind 24 Stunden im Einsatz und räumen auch gerne mal vor Tageslichtanbruch Barrikaden und Menschen. Berichten dürfen wir schon, aber bitte nicht da, wo sie passieren und nur von 8 bis 17 Uhr.
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