Ausnahmezustand in El Salvador: Tausende Beamte gehen gegen Jugendbanden vor
Seitdem geht die Regierung des konservativen Präsidenten Bukele mit großer Härte gegen die Banden vor. Mehr als 56.000 mutmaßliche Bandenmitglieder wurden verhaftet, die Mordrate ging zuletzt deutlich zurück. Aktivisten prangern allerdings Menschenrechtsverletzungen an. Jugendgangs - die sogenannten Maras - kontrollieren in El Salvador ganze Stadtviertel und sind in Schutzgelderpressung und Drogenhandel verwickelt.
Die Regierung hatte zuletzt sogar Grabsteine von mutmaßlichen Bandenmitgliedern abreißen lassen. In Videos war zu sehen, wie Häftlinge im Strafvollzug mit Hämmern und Spitzhacken Grabmale mit Gang-Symbolen zerstörten. Man wolle alle Spuren der Banden beseitigen, ließ die Regierung verlauten. Auch Nachbarländer El Salvadors verstärken angesichts der angespannten Lage ihren Grenzschutz. Honduras mobilisierte rund 600 Polizisten. Einheiten der Militärpolizei wurden an die Grenzen zu Guatemala, El Salvador und Nicaragua entsandt. Ihre Aufgabe sei es, "die Einreise von Mitgliedern krimineller Strukturen" aus den Nachbarländern und insbesondere aus El Salvador zu verhindern.
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