Münster/München - Es juckt, brennt oder es zeigen sich rote Flecken: Manchmal macht unsere Haut unübersehbar auf sich aufmerksam. Wer weiß, was hinter einem Ausschlag steckt, kann die Beschwerden schnell lindern.
Nur bei etwa 20 Prozent aller Kontaktekzeme handelt es sich Sulk zufolge um ein allergisches Kontaktekzem. Bei rund 80 Prozent ist es hingegen ein irritatives Ekzem.
Akuter Ausschlag: gerötete, stark juckende Haut. Die entzündeten Hautstellen können Bläschen bilden und nässen.Mit der Zeit kann sich die Haut verdicken und rissig werden. Besonders wichtig: regelmäßig rückfettende Cremes anwenden, sagt Dermatologe Sulk. Ist die Haut sehr trocken, können Pflegeprodukte, die Harnstoff enthalten, sinnvoll sein.
Das können raue Textilien wie Wolle oder grobes Leinen sein. Fein gewebte Bekleidung aus Baumwolle oder Seide ist bei empfindlicher Haut dem IQWiG zufolge meist die bessere Wahl. Vorbeugen kann man nur bedingt. Laut IQWiG gilt: Alles, was zu einer Rötung des Gesichts führen kann, kann auch die Rosazea verstärken.UV-Strahlung und extreme Temperaturen meiden:
Wer zu lange in der Sonne war, merkt das oft schnell. Etwa 4 bis 12 Stunden nach dem Sonnenbad wird die Haut heiß und rot. Sie beginnt zu brennen und juckt.