Uniper hatte infolge der gedrosselten russischen Gaslieferungen große wirtschaftliche Probleme. Doch nun steigt der Bund mit ein. Für immer ist diese Lösung aber nicht.
Robert Habeck
rechnet noch vor Weihnachten mit Auflagen der EU-Kommission für die Verstaatlichung des Gashändlers Uniper. Zudem sagte der Grünen-Politiker heute in Brüssel: „Ich rechne damit, dass die Kommission einer Logik folgt, die sagt: Wenn der Staat mit Steuergeld ein Unternehmen stützt, dann muss der Marktanteil in irgendeiner Form beschränkt werden.“ Dies sorge dafür, dass der Wettbewerb durch die Staatshilfe nicht verzerrt werde.
Uniper war ins Straucheln geraten, weil Russland seine Gaslieferungen nach Deutschland schrittweise eingestellt hatte. Um seine Lieferverpflichtungen gegenüber Stadtwerken und Industrieunternehmen einhalten zu können, musste Uniper Gas teuer an den Energiebörsen einkaufen. Die täglichen Verluste beliefen sich zeitweise auf über 200 Millionen Euro.
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