Die Überschwemmungen in Mittelgriechenland haben Schäden von mehreren Milliarden Euro verursacht. Die Regierung will auch Urlauber an den Kosten beteiligen.
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat den Menschen in den Flutgebieten der Provinz Thessalien Soforthilfen und einen schnellen Wiederaufbau der zerstörten Häuser sowie der Infrastruktur versprochen. „Was immer wir verloren haben, der Staat und die Bürger, werden wir gemeinsam besser wieder aufbauen“, sagte Mitsotakis am Wochenende im nordgriechischen Thessaloniki.
Örtlich wurden Regenfälle von 754 Litern pro Quadratmeter in 24 Stunden gemessen. Das war rund das Vierfache der Niederschlagsmenge während der Ahrtal-Flut. Mindestens 17 Menschen ertranken, unter ihnen ein junges Ehepaar aus Österreich. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte Griechenland vergangene Woche Hilfsgelder von insgesamt 2,25 Milliarden Euro in Aussicht. Aber die Katastrophe bringt die konservative Regierung finanziell in Bedrängnis. Vom nächsten Jahr an sollen wieder die Regeln des Stabilitätspaktes gelten. Das bedeutet weniger Spielraum im Haushalt.
Die Flutkatastrophe wirkt sich auch auf den Umschlag im Hafen von Piräus aus, dem größten Containerhafen im Mittelmeer. Von hier fuhren täglich mehrere Güterzüge mit Containern nach Mitteleuropa. Jetzt ist die Bahntrasse in Thessalien auf einer Länge von rund 50 Kilometern in großen Teilen zerstört. Nach Regierungsangaben wird es mindestens zwei Monate dauern, bis die Strecke wieder befahrbar ist.
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