Verteidigungsminister Boris Pistorius über eine Truppe, die neben Waffen und Ausrüstung auch Straßen, Brücken und Verpflegung braucht – im Inland wie im Ausland. Die Umwelt will sie auch im Blick haben.
Herr Minister, ohne Infrastruktur marschiert keine Armee. Was braucht die Truppe in der Ära der Zeitenwende besonders. Und welche Dienstleistung ist derzeit stark gefragt?Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben wir uns darum gekümmert, dass viele neue Waffensysteme beschafft werden. Wir haben rund 30 besonders große Vorhaben ins Parlament eingebracht. Genau jetzt, da wir mehr beschaffen, und dann auch noch in höherem Tempo, brauchen wir auch den Raum dafür.
Angenommen, Deutschland würde der Ukraine Marschflugkörper vom Typ „Taurus“ oder, wie bereits unterwegs, „Gepard“ und „Leopard“-Panzer liefern, würde das Bundesamt dann etwa Infrastruktur für den Transport stellen und falls ja, welche?Es kommt darauf an, ob es eine Abgabe aus Beständen der Bundeswehr oder eine Lieferung der Industrie ist.
Bremst das deutsche Baurecht auch die Geschwindigkeit, mit der Sie als Minister die Truppe in die neue Zeit bringen wollen, weil es viel zu lange dauert, bis sie Kasernen oder auch Lagerhallen für Fahrzeuge und Panzer bauen dürfen?Zivile Bauvorhaben lassen sich nicht mit militärischen vergleichen. Bei uns haben die Bauverwaltungen des Bundes und der Länder ein Wörtchen mitzureden. Bauvorhaben für die Truppe sind häufig sehr komplex.
Ist die Bundeswehr eine nachhaltige Armee oder schließen sich Umweltschutz und Streitkräfte aus, weil die Truppe mit knapp 182.000 Soldatinnen und Soldaten zwangsläufig sehr viel Energie verbraucht?Umweltschutz und Streitkräfte sind nicht zwangsläufig ein Widerspruch. Wenn wir umweltbewusst und nachhaltig handeln, macht uns das resilienter. Wir stärken dadurch die Durchhaltefähigkeit der Truppe.
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