Rüstungsindustrie: Waffenhersteller Rheinmetall peilt höheres Wachstum an
Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall rechnet dieses Jahr wegen erhöhter Nachfrage infolge des Ukraine-Kriegs mit einem noch schnelleren Wachstum. Unternehmenschef Armin Papperger erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz zwischen 7,4 Milliarden Euro und 7,6 Milliarden Euro. Das wäre ein Anstieg um circa 15 bis etwas mehr als 18 Prozent. Im vergangenen Jahr zog der Erlös - wie bereits bekannt - um 13 Prozent auf 6,4 Milliarden an.
Bei der Marge basierend auf dem operativen Ergebnis peilt der bald im Dax notierte Konzern einen Anstieg auf 12 Prozent an. Im vergangenen Jahr legte die operative Marge um 1,3 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent zu. Von einem Euro Umsatz blieben also fast 12 Cent als operativer Gewinn vor Zinsen und Steuern übrig.
Rheinmetall hatte bereits Anfang Januar Eckdaten vorgelegt und dabei mitgeteilt, dass die Marge im vergangenen Jahr auf mindestens 11,5 Prozent gestiegen ist. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 469 Millionen Euro 61 Prozent mehr als 2021. Die Aktionäre sollen eine um einen Euro auf 4,30 Euro erhöhte Dividende erhalten.Der Rüstungskonzern will seinen Mitte 2022 vorgestellten Kampfpanzer „Panther“ in den nächsten 15 Monaten zur Serienreife bringen.
Papperger bekräftigte das Angebot seines Unternehmens, in der Ukraine eine Panzerfabrik zur Produktion des „Panthers“ aufzubauen. Der Bau der Fabrik durch die Ukraine würde 12 bis 14 Monate dauern, sagte er. Rheinmetall oder eine Gemeinschaftsfirma zwischen Rheinmetall und der ukrainischen Regierung würde dieses Werk anmieten. Die anschließende Produktion des Panzers würde weitere Monate dauern. „Da sind wir, bis das Ding fertig ist, dann in Ende 24.
Der Manager betonte, dass es weder auf ukrainischer noch auf Seiten der Bundesrepublik Deutschland eine Entscheidung für den Bau gebe. „Wir gehen davon aus, dass diese Entscheidung wohl in den nächsten zwei Monaten fallen wird“, sagte er.
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