Experten gehen davon aus, dass die Inflation zwar sinkt, aber zu hoch bleibt. Es ist also Geduld gefragt – und das wohl für mehrere Jahre, berichtet StefanStahl11.
Um das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit einer Institution zu ermessen, hilft ein Blick in die Online-Rubrik „Über uns“. Dort preist sich dieselbstbewusst an: „Wir sorgen für stabile Preise. Wir halten die Inflation unter Kontrolle. Dies tun wir, indem wir dafür sorgen, dass die Inflation niedrig, stabil und vorhersehbar bleibt.“ Weiter heißt es dort: „So versuchen wir, Ihnen die Planung von Spar- und Konsumentscheidungen zu erleichtern.
Die Realität sieht aber anders aus: Die Inflation im Euroraum sinkt zwar und hat wohl im Oktober 2022 mit 10,6 Prozent ihr vorläufiges Rekord-Hoch erreicht. Die Teuerung bleibt aber mit 9,2 Prozent im Dezember und geschätzten 8,5 Prozent im Januar bedenklich hoch. Dass die Inflation zurückgeht, führen Expertinnen und Experten vorwiegend auf staatliche Subventionen für Energie zurück und nicht so sehr auf die Aktivitäten der Europäischen Zentralbank.
hat und in gleicher Dosis im März nachlegen will, schlägt diese Therapie noch nicht richtig an. Das verwundert Fachleute wie Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer kaum. Denn die Europäische Zentralbank hat erst im Juli vergangenen Jahres zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt die Zinsen angehoben. Volkswirt Krämer ist aber klar, dass solche Zinsschritte erst mit deutlicher Verzögerung von zwei bis drei Jahren richtig wirken können.
Damit die Preise wirklich im Zaum gehalten werden, sollten nach dem Lehrbuch die Arbeitslosenzahlen steigen und die Lohnabschlüsse maßvoller ausfallen. Doch beides ist in diesem Jahr kaum zu erwarten. Wegen des enormen Arbeitskräftemangels über alle Branchen hinweg sind Beschäftigte heiß begehrt und können spürbar höhere Gehälter verlangen.
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