Eine HIV-Infektion ist längst kein Todesurteil mehr. Antivirale Medikamente können die Viruslast so senken, dass AIDS nicht mehr ausbricht und Betroffene nicht mehr ansteckend sind. Auch zur Prophylaxe oder als 'Pille danach' werden sie eingesetzt.
Eine HIV-Infektion ist längst kein Todesurteil mehr. Antivirale Medikamente können die Viruslast so senken, dass AIDS nicht mehr ausbricht und Betroffene nicht mehr ansteckend sind. Auch zur Prophylaxe oder als "Pille danach" werden sie eingesetzt.Eine HIV-Infektion führt heutzutage nicht mehr zwangläufig zum Ausbruch von AIDS und damit zum Tod. Voraussetzung ist, dass die Krankheit auch diagnostiziert und rechtzeitig behandelt wird.
Er geht sogar noch einen Schritt weiter: "Ich habe eine ganz verwegene Hypothese. Es könnte irgendwann ins Umgekehrte umschlagen: HIV-Infizierte leben länger. Und wissen Sie, warum? Das sind Menschen, die gehen alle drei Monate zum Arzt. Da wird das Cholesterin behandelt, da wird der Blutdruck behandelt, da erkennt man den Diabetes rechtzeitig. Die gehen sehr zuverlässig zu Früherkennungsuntersuchungen.
Zwar läge die Verträglichkeit nicht bei 100 Prozent, "aber 95 bis 97 Prozent vertragen eine Pille, die ich ihnen verschreibe, so gut, dass sie die [Einnahme] nicht wieder beenden oder zu einem anderen Medikament wechseln müssen ", sagt Bogner. Einige Betroffene leiden jedoch unter Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Schlafstörungen, etc. Dann werden andere Medikament eingesetzt, bis eines vertragen wird.
Die Depotspritzen sind im Prinzip gut verträglich, aber "die tun am Anfang natürlich weh, wie jede Spritze, die man in den Po bekommt. Das Interessante ist: Die ersten Medikamentengaben durch so eine Spritze spürt der Betroffene schon noch deutlich. Aber dann – beim zweiten, dritten, vierten Mal – ist es eigentlich nur noch ein kleiner Piks und die Patienten berichten, dass es dann kaum mehr wehtut und vielleicht einen Tag lang zu spüren ist.
Ein Nachteil ist, dass die Depotspritzen nur von spezialisierten Ärzten oder Ambulanzen verabreicht werden. Das ist für manche ein Pferdefuß, meint Bogner. Denn wenn man normalerweise nur alle drei Monate zum Arzt gehen muss, erhöht sich der Rhythmus bei der Spritze auf alle zwei Monate. Für jemanden, der weiter entfernt wohnt, könnte das ein Grund sein, sich gegen die Spritze zu entscheiden.
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