Nicht alle Schäfer melden einen vermuteten Wolfsriss. Der Landesbauernverband hat eine Ahnung, warum das so ist.
2022 haben in Brandenburg demnach 314 Landwirtschaftsbetriebe insgesamt 74.800 Schafe gehalten. 2021 waren es noch 268 Betriebe mit 71.200 Schafen. Im Jahr 2013, also vor zehn Jahren, waren es 321 Betriebe mit 72.800 Schafen.Dabei stellten Schafe weiter die mit Abstand größte Gruppe unter den vom Wolf gerissenen Nutztieren dar
: Unter 487 im Zeitraum von Mai 2022 bis Mai 2023 gerissenen Tieren fanden sich 411 Schafe. Daneben fielen den Wölfen mindestens 72 Kälber, drei Ziegen und ein Stück Dammwild aus einem Wildgehege zum Opfer. Die Tierhalter erhielten dafür Entschädigungen in Höhe von rund 133.000 Euro.wurde Tierhaltern zwischen März 2022 und März 2023 eine Entschädigung verweigert, weil der Herdenschutz nicht dem geforderten Standard entsprach.
Allerdings wurden nicht alle vermuteten Wolfsrisse am Ende auch entschädigt: Im vergangenen Jahr wurde nach Angaben des Ministeriums in 49 Fällen festgestellt, dass Tiere nicht vom Wolf gerissen wurden. In 135 Fällen wurden Tierhaltern Entschädigungen verweigert, weil der Herdenschutz nicht dem geforderten Standard entsprach. Für Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Wolf wurden seit 2013 rund 8,7 Millionen Euro an Tierhalter ausgezahlt.
Wir befürchten, dass es eine Dunkelziffer von Haltern gibt, die Wolfsrisse dulden und gar nicht erst Entschädigungen beantragen, weil sie wissen, dass ihre Haltung beim Herdenschtuz nicht dem Standard entspricht.Der Präsident des Landesbauernverbands, Henrik Wendorff, sagte dieser Zeitung am Montag, der Herdenschutz werde im Land sehr hoch angesetzt. „Wer die Kriterien des Landes erfüllen will, muss hohe Hürden nehmen“, sagte Wendorff.
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